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Ihre Kinderärzte in Bielefeld

Gemeinschaftspraxis

GEROLD SCHACKER

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin / Allergologie

DR. MED. MANFRED FASSE

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

DR. MED. PAUL VON LAER

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin / Neuropädiatrie

Allergologie

DER HAUSARZT FÜR KIDS IST NATÜRLICH DER FACHARZT FÜR KINDER- UND JUGENDMEDIZIN!       AKTUELLES / NEWS

Allergologie


EIN GESUNDER MENSCH HUSTET NICHT.







www.allergologie-bielefeld.de

NEURODERMITIS, ATOPISCHE DERMATITIS

WIR HABEN HIER EINIGE INFORMATIONEN AUS DER ALLERGOLOGIE ZUSAMMENGESTELLT



„Teufelskreis des Juckens“nach Wüthrich 1980

Allergenprävention 2014 (nicht ganz hohne "Humor")


Bekommen Sie ihr 3., 4. ,5. oder 6. Kind.


Sorgen Sie für eine Stressfreie Schwangerschaft, mit ausgewogener, nährstoffreicher Ernährung  und reichlichem Fischanteil.


Entbindung auf Verkehrsstraßen fernem Bauernhof spontan und feinstaubfrei!


Stillen volle 4 Monate! (sonst Hydrolysat)


Rauchen Sie und Ihr Partner vor und während der Schwangerschaft nicht!


Essen Sie, was sie wollen, auch Fisch! Ernähren Sie Ihr Kind ausgewogen!


Geben Sie ihm nach dem viertem Lebensmonat was sie wollen, auch Fisch! 


Schaffen Sie als Haustier keine Katze an! (falls nötig eher einen Hund)


Hausstaubmilben  dürfen in ihrer Wohnung bleiben.  Die Wohnung darf nicht frisch angestrichen sein und solte ohne neuen Möbel sein.


Schimmelpilze vermeiden! Rauchen  vermeiden! Kind impfen!


Übergewicht vermeiden!

Neurodermitis, Atopische Dermatitis


Neurodermitis ist eine angeborene Störung der Hautbarriere. Das zentrale Symptom einer jeden Neurodermitis ist neben der trockenen, schuppenden und empfindlichen Haut

mit chronisch-rezidivierenden Entzündungen der damit verbundene quälende Juckreiz!


Diesen „Teufelskreis des Juckens“ gilt es an möglichst vielen Stellen zu unterbrechen.

Dies erfordert Geduld und Einfühlungsvermögen, aber auch Sachlichkeit und Fachwissen!


Der Begriff „Neurodermitis“ ist ein Sammelbegriff von unterschiedlichen Krankheitsbildern  mit „überempfindlicher“ Haut,

der von trockener, schuppender und juckender Haut mit Neigung zu Dellwarzen, Vulgären Warzen und Dornwarzen

bis hin zu generalisiert ekzematöser Haut mit Excoreationen, Superinfektionen und Lichenifikation reicht.


Die Veranlagung zur Atopischen Dermatitis ist meist angeboren.


Der Schweregrad und die Ausprägung der Symptome, sowie die Dauer der Erkrankung, werden durch vielfältige exogene Faktoren, das heißt durch die Umwelt im weitesten Sinne, bestimmt.

Diese multifaktorielle Genese der Neurodermitis kann die Behandlung im Einzelfall erschweren.


So man Krankheit als etwas Sinnvolles definiert, was den Menschen davor bewahrt, noch kränker zu werden,

bekommt die Neurodermitis eine besondere Bedeutung.


Einige Kinder mit Neurodermitis können bestimmte Lebensmittel nicht vertragen oder reagieren allergisch auf bestimmte Nahrungsmittel.

Das kann bereits im Säuglingsalter getestet werden.


Andere Kinder mit einer Atopischen Dermatitis können Spannungszustände nicht richtig verarbeiten und leiten diese über ihre empfindliche Haut ab, um nicht noch kränker zu werden.


So betrachtet ist die Neurodermitis keine reine Hautkrankheit. Sie ist eine Erkrankung des ganzen Menschen in seiner Umwelt, bedingt durch  genetisch überempfindliche Haut und in ihren Symptomen hervorgerufen durch Unverträglichkeiten z.B. von Irritanzien und Nahrungsmitteln

oft begleitet vom Unvermögen, Spannungszustände richtig zu bewältigen.


Die „neurodermitische Veranlagung“ ist nicht heilbar, aber wenn es gelingt, ein spannungsarmes Leben in einer verträglichen Umwelt zu ermöglichen, so kann ein Kind mit Neurodermitis durchaus  beschwerdefrei und glücklich sein.


Diagnostik


Anamnese !


Körperliche Untersuchung !


Hautteste (Prick-, Scratch- oder Epicutanteste)


Labor (Bestimmung von Gesamt Ig E, Spezifischem Ig E etc, ggf. Zink i.S.)


Allergiediagnostik ist in jedem Alter, auch im jungen Säuglingsalter möglich!


Durch die deutlich geringere Allergiewahrscheinlichkeit eines jungen Säuglings ist eine zu ausführliche Diagnostik nicht immer sinnvoll. Nur gezielte Untersuchungen, die sich individuell an der Vorgeschichte und den Ernährungs-, Umwelt- und Lebensbedingungen des Kindes orientieren, können den gewünschten Erfolg bringen.


Häufige Allergien bei chronischem Ekzem:


Hühnereiweiß

Milcheiweiß

Kabeljau (Dorsch)

Weizenmehl

Erdnuss

Sojabohne

Haselnuss

Hausstaubmilbe


Therapie*


Ernährungsberatung zu  angstfreiem Kostaufbau. Vermeiden von Zitronensäure Zusatz bei Gläschen.


Vermeidung von Provokationsfaktoren und auslösender Ursachen,


Im Gesicht Waschen mit klarem Wasser, Waschlappen aus Baumwolle auskochen.


Bei irritativ toxischem Ekzem durch Speichel Speichelkontakt meiden, ggf.Schutz der Haut durch Balsam vor Mazerationen.


Schnuller und Trinkaufsätze der Milchflaschen dampfsterilisieren. Octenisan® Waschlotion zur Reduzierung der Keime.


Rauchfreie Umgebung (Nikotinkarenz aktiv und passiv!)


Konsequente Hautpflege durch 2 mal tägliches morgendliches und abendliches Eincremen (Bedarfs-,  Jahreszeiten-, Stadien- und Lokalisationsgerecht)


Medikamentöse Hautbehandlung


Akuttherapie mit antientzündlichen Externa

Sedierende Antihistaminika gegen den Juckreiz


Eine Akuttherapie sollte durchgeführt werden, bis das Kind wieder gut schläft. Mit der Erhaltungstherapie beginnt mann, wenn das Kind wieder gut schläft, nicht erst, wenn die Haut vollkommen gut ist.


„Proaktive Therapie“,


eine intermittierende Langzeitbehandlung, um Ekzemschübe zu verhindern, da auch im symptomfreien Intervall eine gestörte Barrierefunktion vorliegt und entzündliche Prozesse - wenn auch auf niedrigem Niveau - ablaufen, die für das Auge nicht erkennbar sind.


Atopische Dermatitis (Neurodermitis) im 1. und 2. Lebensjahr ist mit einem signifikant höheren Risiko psychischer Probleme mit 10 Jahren verbunden, auch wenn das Ekzem nicht über das Alter von zwei Jahren hinaus andauerte!

Behandlung der Atopischen Dermatitis ( Neurodermitis )

Moderne Therapie des Atopischen Ekzems


Basistherapie (barrierestärkende Behandlung)


Das zentrale Symptom, der quälende Juckreiz muss beseitigt werden!

Den „Teufelskreis des Juckens“ gilt es an möglichst vielen Stellen zu unterbrechen.


Vermeidung der Provokationsfaktoren


Rauchfreie Umgebung

Vermeiden von Schwitzen und übermäßiger körperlicher Anstrengung

Vermeiden von heißem Wetter


Pflege der Haut


Die Hautpflege ist die wichtigste Therapiemaßnahme; bedarfsgerechte Pflege machen bis zu 90% des Therapieerfolges aus.


Tägliches Eincremen morgens und Abends.


Geeignet sind:    Cetaphil® Creme    von Galderma

                               Neuroderm® Lipo  von Infectopharm

                               Dexeryl®                  von Pierre Fabre

                               Pflegeprodukte       von Leti®


Bei extrem empfindlichen Kindern, denen jede Pflegecreme brennt kann Alfason® Lipocreme alternativ probiert werden. Die Creme brennt nicht.


Alfason® Repair ist eine gute Handcreme.


Da Pflegemittel keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse sind, müssen die Produkte von den Eltern privat gekauft werden. Das sollte Ihnen Ihr Kind aber auch wert sein!

Es empfiehlt sich, z.B. die 456 g Dose von Cetaphil® Creme für ca. 21.95 Euro - diesen günstigen Preis unter dem offiziellem VK von 27,95 Euro bieten gute Apotheker/innen an.


Baden 1 - 3 mal pro Woche


Geeignet sind:  Klares Wasser, Handwarm, Körperwärme 38° C, 10 Minuten

                           Prevabal® Ölbad mit Traubenkernöl    von Preval

                           Kaliumpermanganat Lösung 1 %       von Fagron

                           (verdünnt bei superinfizierter Haut)


Innerhalb von 3 Minuten nach dem Bad eincremen!


Kleidung


Erlaubt:      Baumwolle (cave Feuchtigkeit), Seide, Mikrofasern, Leinen

Verboten:  Wolle, Nylon, Perlon, Polyester, Polyacryl etc.


Antistaphylogene Behandlung (folgt! in Arbeit)


Antientzünliche und Antiekzematöse Behandlung


Bandlung von Exacerbationen


Wahl der Behandlung


Nur sichere topische Steroide* der 4. Generation!


• Hydrocortisonbutyrat**       (Alfason®)

• Hydrocortisonbutebrat        (Neuroderm® acut)

• Methylprednisolonacetat** (Advantan®)

• Mometasonfuroat***           (Ecural®)

• Prednicarbat**                    (Dermatop®)


* Steroide der 4. Generation               ** höchster erreichbarer TIX von 2               *** wohl bester TIX bei Rhinitis allergica


Wahl der Behandlung


Topische Calcineurin-Inhibitoren


Pimecrolimus*             (Elidel®)

Tacrolimus**/***/****    (Protopic®)


* entspricht Hydrocortison          ** entspricht Klasse II - Steroid          *** sollte unter 2 Jahren nicht verschrieben werden, da die Auswirkungen auf das sich entwickelnde Immunsystem unter 2 Jahren nicht bekannt sind.

****  Kinder und Jugendliche von 2 bis 16 Jahren sollten nur 0,03 % Salbe erhalten.


Systemische medikamentöse Behandlung


Sedierende Antihistaminika


Fenistil® per os


Alternativmedizinische Behandlung


Alternativmedizin ist erlaubt. „Wer heilt, hat Recht!“


Das Geheimnis eines Therapieerfolges beruht meist darauf, dass Spontanheilung zugelassen wird - unter Ausnutzung des Placebo Effektes.


In der Alternativmedizin steckt ein großes Finanzvolumen.    Cave Scharlatanerie!


Mutter-Kind-Kur?

ALLERGISCHE RHINITIS, HEUSCHUPFEN

Allergische Rhinitis (Heuschnupfen)

Bei Schulkindern mit Pollenallergie findet man einen Leistungsabfall von 30% und eine Verschlechterung der Schulnoten während der Pollenflugzeiten um 1 Note.


Wir behandeln unsere Patienten nach den aktuellsten Leitlinien.


Diagnostik:


Anamnese und Untersuchung !!!

Allergiediagnostik

Provokationsteste etc.


Therapie:


Vermeidung von Allergenen

Vermeidung von Irritation (Rauchfreie Umgebung)


Medikamentöse Behandlung: Nichtsedierende H1 - Antihistaminika, Topische Kortikosteroide, Immuntherapie (SCIT, SLIT)

ASTHMA BRONCHIALE

Asthma bronchiale

Wir behandeln unsere Patienten nach den aktuellsten Leitlinien.


Diagnostik     Anamnese und Untersuchung !!!

                      Allergiediagnostik

                      eNO Messung (IGeL)

                      Lungenfunktionen,     Bronchospasmolyse Test,     Histaminbelastungs - Test,     Laufbelastungs - Test     etc.


Diagnosen     Asthma bronchiale,     Asthma bronchiale allergicum

                      Bronchiale Hyperreagibilität

                      Exercise induced Asthma,     Exercise induced Bronchiokonstriktion

                      Frühkindliches Asthma,     Virusinfekt getriggertes Asthma


Prävention     Ernährung,     Umwelt (Bauernhof),     Medikamentöse Behandlung



Therapie        Vermeidung auslösender Ursachen,     Rauchfreie Umgebung,     Medikamentöse Behandlung


Ein gesunder Mensch hustet nicht!




EIN GESUNDER MENSCH HUSTET NICHT!

Ein Kind, dass nicht husten kann,stirbt. Unbehandelt!

Phototoxische Reaktionen und Kontaktallergene

KREUZALLERGIEN


Kreuzallergien mit Lebensmitteln


KREUZALLERGIEN SIND DURCH MOLEKULARE ALLERGIEDIAGNOSTIK VERHERSEHBAR


Bei allergischen Kreuzreaktionen kann das Immunsystem nicht zwischen den Eiweißstrukturen von Nahrungsmitteln und Pollen unterscheiden

.

So kann es bei bestimmten Lebensmitteln auf der Zunge kribbeln, zum Brennen der Lippen oder zum Anschwellen der Mund- und Rachenschleimhäute kommen. Auch Magen-Darm-Beschwerden und selten Atemnot und Kreislaufversagen sind möglich.


Selten müssen bei der "pollenassoziierten Nahrungsmittel-Allergie" (pNMA) allergieauslösende Nahrungsmittel komplett gemieden werden, oft genügt es, in der Pollensaison auf die Kreuzallergene zu verzichten.


Allergische Reaktionen lassen sich mitunter auch durch Kochen der Nahrung verhindern, da Allergene oft durch Erhitzen in ihrer Eiweißstruktur zerstört werden.

"Sonnenallergie" Polymorphe Lichtdermatose


Diese häufige unangenehme Hauterkrankung tritt meist unpassend in der Sommerzeit auf, wenn der lang ersehnte Urlaub im Süden, in den Bergen oder am Meer durch die juckende, gerötete und "pickelige" Haut beeinträchtigt wird. Aber auch im Ski Urlaub können Polymorphe Lichtdermatosen auftreten.


"Sonnenallergie" ist keine echte Allergie, auch wenn es modern ist, jede plötzlich auftretende juckende und störende Hautveränderung als Allergie zu bezeichnen.

"Allergie" ist eine krank machende überschießende Ig E vermittelte Antigen - Antikörper Reaktion unseres Immunsystems. Der Mensch kann Überempfindlichkeitsreaktionen z.B. auf Speisen, Getränke, Medikamente etc. zeigen, ohne dass eine klassische Allergie vorliegt. Auch toxische Reaktionen können Allergien vortäuschen.


"Sonnenallergie" - volkstümlich auch "Mallorca-Akne" - heißt medizinisch richtig "Polymorphe Lichtdermatose", eine durch (Sonnen-) Licht hervorgerufene Hauterkrankung (Dermatose) mit sehr vielgestaltigen (polymorphen) Hautveränderungen. Neben juckender, brennender Hautrötung können auch kleine bis große bläschenförmige oder "Akne" ähnliche Reaktionen auftreten.

Befallen sind meist die Oberarme, Schultern und das Dekolleté‚ viel seltener die übrigen Körperregionen.

Auslöser dieser unangenehmen Hautveränderungen sind die ultravioletten (UV-) Strahlen der Sonne. Typisch ist das Auftreten nach dem ersten Sonnenbad im Frühjahr, wenn im Süden der erste Tag am Strand verbracht wurde, oder das Auftreten im Gesicht beim Ski Urlaub in den sonnigen Bergen.

Der Krankheitsverlauf variiert. Bei einigen Patienten kommt es nach einigen Tagen zu einer gewissen Gewöhnung; die Reaktion nimmt ab. Andere Betroffene leiden wiederum in zunehmenden Maße und sind im wahrsten Sinne des Wortes „krank“.


Um einer Polymorphe Lichtdermatose vorzubeugen oder wenigstens die Beschwerden zu lindern, muss mit Sonnenlicht vernünftig umgegangen werden. Der erste Sonnenkontakt sollte behutsam und von kurzer Dauer sein!


Man kann versuchen, sich bereits vor der sonnenreichen Jahreszeit durch kurze, langsam steigende Dosen UV-Licht (Solarien) die Haut an das Sonnenlicht zu gewöhnen. Das natürliche Sonnenlicht wird dann besser vertragen. Dieses Vorgehen sollte jedoch nur Ausnahmen vorbehalten bleiben, da auch hier jede Übertreibung zu irreversibler Hautschädigung führt!


Schatten, Bekleidung mit UV - Schutz Gewebe sowie Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor 50 sind die bessere Alternative!


Sonnenschutzmittel ohne Lipid- und Emulgatorzusatz werden oft besser vertragen.

Generell gilt: Medikamente sollten nur dann genommen werden, wenn Vorsicht und Schutz nicht ausreichen.


Bei starken Beschwerden können Medikamente helfen, die auch bei allergischen Erkrankungen wirken, sogenannte "Antihistaminika" z.B. Zyrtec® oder billiger Ceterizin ADGC®.


3 Tage vor dem „Urlaub“ und während der ersten Woche gegeben, kann eine „Sonnenallergie“ hierdurch meist verhindert werden.


In schweren Ausnahmefällen können Cortison Tabletten akut  helfen.


Andere vorbeugende Medikamente, um ohne Reue ausgiebig bräunen zu können, sind unsinnig und gefährlich!


Wir wissen noch nicht sicher, welche Faktoren letztendlich zum Auftreten einer Lichtdermatose führen. Betrachten Sie bitte die Reaktion als Warnung Ihrer Haut!

Meiden Sie zu starke Strahlungsbelastungen! Es gehört zur Allgemeinbildung, dass starke und häufige Sonnenbestrahlungen zwar kurzfristig dem Aussehen schmeicheln, aber langfristig die Haut irreversibel schädigen, die Haut altern lassen und zu erhöhtem Hautkrebsrisiko führen!


Sonnenbrand ist fahrlässige Körperverletzung !


SONNENBRAND IST FAHRLÄSSIGE KÖRPERVERLETZUNG!




SONNENSCHUTZ


Sonnenschutz ist Schutz vor Hautalterung und Hautkrebs


Sonnenschutzmittel 20 Minuten vor der Sonne  auftragen.

Mittags zwischen 11 Uhr und 15 Uhr

Sonne meiden!


Sonnenschutzkleidung (UV Schutz)!


Sonnenbrille mit UV Schutz!



Hausstaubmilben

Birkenpollen, Erlenpollen, Haselpollen:


Haselnuss

Walnuss

Mandel

Kernobst und Steinobst (z.B. Apfel, Birne, Pfirsich, Aprikose, Kirsche, Pflaume)

Karotte

Kartoffel

Kiwi

Kräuter und Gewürze

Sellerie

Tomate


Beifußpollen:


Anis

Dill

Erdnuss

Fenchel

Kamille

Karotte

Kartoffel

Kiwi

Koreander

Kräuter und Gewürze

Kümmel

Pfeffer

Sellerie

Sonnenblumenkerne

Tomate

Gräser-, Roggenpollen:


Erdnuss

Getreidekörner

Hülsenfrüchte (z.B. Bohnen, Erbsen, Linsen)

Kartoffel

Kräuter und Gewürze

Melone

Soja

Tomate

KREUZREAKTIONEN UND KREUZALLERGIEN MIT LEBENSMITTELN


ERDNUSS


Allergien auf Erdnüsse können Kreuzallergien und Symtome verursachen bei


Sojabohne

Bohne weiß und grün

Linsen

Erbsen

Kichererbsen

Fenchel

Fenchelsamen

Johannesbrot

Tragant

Phototoxische Kontaktreaktionen auf Pflanzen

Es gibt einige Pflanzen, so der Riesenbärenklau, die insbesondere bei Kindern und in Kombination mit Sonnenlicht phototoxische Reaktionen auslösen können.

Kinder benutzen die Stengel als "Pusterohre" (Periorales Ekzem) und als Schwerter zum Kämpfen (streifenförmige Ekzeme).



RIESENBÄRENKLAU


HÄUFIGE KONTAKTALLERGIEN UND PHOTOTOXISCHE REAKTIONEN


KONTAKTALLERGIEN WERDEN DURCH EPIKUTANTESTE DIAGNOSTIZIERT

Nickel (II) - sulfat, das eigentliche Allergen ist das Nickelion.


Vorkommen:


Nickel kommt als Bestandteil oder Verunreinigung in vielen Metallen und Edelmetallen vor.

Darüber hinaus werden seine Salze in nahezu allen Industriezweigen eingesetzt.

Im Beruf und beim Umgang mit Haushaltsgegenständen  gibt es zahlreiche Kontaktmöglichkeiten. Allergien können bereits auftreten bei geringen Spuren in 


Modeschmuck, Verschlüssen an Textilien, Reißverschlüsse, Ösen, Jeansknöpfen, Metallösen an Schuhen, Verschlüssen an Handtaschen, Uhrenarmbändern, Brillenbügeln,

Silber- und Weißgoldschmuck, Verschlüssen an Uhrenarmbändern, Münzen, Ohrringen,

Haarnadeln, Lockenwicklern, Metallhülsen von Lippenstiften, Schreibern

Stickern (Namensschildern aus Metall), Fingerhüten, Nadeln, Scheren, Bestecken,

Zahnklammern, ärztlichen Instrumenten und zahnärztlichen Instrumenten,

Küchengeräten, Metallstühlen, Türgriffen, Regenschirmen, elektrischen Drähten,

Bleich- und Haarfärbemittel, Farben, Glasuren, Mineralölprodukten, Kunstdünger, Zement

Gruppenallergie: häufig Kobalt und andere Metallsalze

Hinweis:

Nicht alle der aufgeführten Vorkommen sind für Sie wichtig. Fragen Sie Ihren Arzt! Kreuzallergien mit Nahrungmitteln kommen vor!


NICKEL

Benzalkoniumchlorid

Vorkommen:


Die Substanz ist ein häufig verwendeter Konservierungsstoff. Einsatzbereiche sind unter vielen anderen


medizinische Zubereitung, z.B. zur Wundspülung, Brandsalben, Augentropfen, Augensalben, Nasensprays, Halstabletten, Gurgellösungen

Kosmetische Mittel wie z.B. Zahnpasten, Mundwässer, Deodorantien, Haarwaschmittel

Reinigungsflüssigkeiten für Kontaktlinsen


Hinweis:


Auf Produkten kann die Substanz auch angegeben sein als: Benzalkonium Chloride (CTFA-Bezeichnung)


BENZALKONIUMCHLORID

Cetylpyridiniumchlorid

Vorkommen:


Cetylpyridiniumchlorid ist ein Arzneistoff mit antimikrobieller (antiseptischer) Wirkung. Die Substanz kommt vor in


in antimikrobiell wirkenden Halstabletten und Gurgellösungen

in desinfizierenden Gesichtswässern, z.B. zur Aknebehandlung

in Brand- und Wundgelen

in Präparaten gegen Pilzinfektion

als antimikrobieller Zusatz zu manchen Kortikoid - Externa


Hinweis:


Auf Produkten kann die Substanz auch angegeben sein als: Cetylpyridinium Chloride (CTFA - Bezeichnung).


CETYLPYRIDINIUMCHLORID

Chloracetamid


Vorkommen:


Chloracetamid ist ein häufig eingesetztes Konservierungsmittel. Es ist daher anzutreffen in


Kosmetika aller Art (Pflegelotionen, Pflegecremes, Sonnenschutzmitteln, Haarpflegepräparaten, Deodorantien etc.)

Medikamenten zur äußerlichen Anwendung (Cremes, Lotionen, Salben)


Im technischen Bereich kann es zu finden sein in

Leimen, Tapeten, einigen Glasfaserprodukten, Schuhpolituren


Hinweise:


Sofern auf Produkten Inhaltsstoffe aufgeführt sind, kann die Substanz auch unter dem Namen Chloroacetamide angegeben sein (CTFA- Bezeichnung).


Nicht alle der aufgeführten Vorkommen sind für Sie wichtig. Fragen Sie Ihren Arzt!


CHLORACETAMID


Chlorocresol

Vorkommen:


Die Substanz zählt zur Gruppe der antimikroiellen Stoffe. Sie ist zu finden


in Arzneimitteln wie desinfizierte Pudern, Salben, Lösungen und Sprays

gelegentlich als Konservierungsmittel in Kosmetika und Arzneimitteln zur äußerlichen Anwendung

als technisches Konservierungsmittel in, Klebern, Druckereifarben, Anstrichmitteln, Lacken, Textilappreturen, Packmaterial, Färbemitteln,

in Flüssigkeiten, die bei der Metallverarbeitung eingesetzt werden,

z.B. in Schneidölemulsionen


Hinweise:


Sofern auf Produkten Inhaltsstoffe aufgeführt sind, kann diese Substanz auch unter dem Namen p-Chloro-m-Cresol angegeben sein (CTFA-Bezeichnungen).


Nicht alle der aufgeführten Vorkommen sind für Sie wichtig. Fragen Sie Ihren Arzt!


CHLOROCRESOL

Chloroxylemol

Vorkommen:


als Konservierungsmitel in Kosmetika wie z.B. Shampoos, Seifen

als antimikrobieller Zusatz in Arzneimitteln zur äußerlichen Anwendung, z.B. Aknemitteln, Antimykotika, Wundsalben, Gurgellösungen

als Desinfektionslösung, z.B. in Krankenhäusern

als technische Konservierungsmittel in Druckereien sowie der Leder- und textilverarbeitenden Industrie


Hinweise:


Nicht alle der Aufgeführten Vorkommen sind für Sie wichtig. Fragen Sie Ihren Arzt!


CHLOROXYLEMOL

Dichlorophen

Vorkommen:

Die Substanz zählt zur Gruppe der Desinfektions- und Konservierungs- mittel.


in Arzneimitteln wie Pudern, Salben oder Sprays gegen Pilzerkrankungen

in Wurmmitteln

als technisches Konservierungsmittel, z.B. in Schneidölen


Hinweise:


Sofern auf Produkten Inhaltsstoffe aufgeführt sind, kann die Substanz auch unter dem Namen Dichlorophene angegeben sein (CTFA- Bezeichnung)


Nicht alle der aufgeführten Vorkommen sind für Sie wichtig. Fragen Sie Ihren Arzt!


DICHLOROPHEN

Hexachlorophen

Vorkommen:


Als antimikrobieller Zusatz in


Körperpflegemitteln, desinfizierende Seifen (Arztseifen), Medikamenten zur äußerlichen Behandlung, z.B. in Aknepräperaten, Venengelen, Kortikoidkombinationspräparaten, Präparaten gegen Hämorrhoiden und zur Wunddesinfektion


Hinweise:


In der Bundesrepublik Deutschland müssen entsprechende Kosmetika mit dem Hinweis „Enthält Hexachlorophen“ gekennzeichnet sein.

Als eine Spezielle Form der allergischen Kontaktdermatitis kann diese Substanz eine Photoallergie auslösen, die durch die gleichzeitige Einwirkung von Sonnenlicht hervorgerufen wird. Sofern auf Produkten Inhaltsstoffe aufgeführt sind, kann die Substanz auch unter dem Namen Hexachlorophene angegeben  sein (CTFA- Bezeichnung)


HEXACHLOROPHEN

Phenylquecksilberacetat


Vorkommen:


Als Konservierungsstoff in


Arzneimitteln wie z.B. Augensalben und –tropfen, Injektionslösungen, Verhütungsmittel, Hautdesinfektionsmitteln, Kosmetika wie z.B. Haarwaschmitteln, Mundwässern, Zahnpasten


Gruppenallergien:


Alle anorganischen und organischen Quecksilberverbindungen


Hinweis:

Sofern auf Produkten Inhaltsstoffe aufgeführt sind, kann die Substanz unter dem Namen Phenylmercuric Acetate angegeben sein (CTFA- Bezeichnung).


PHENYLQUECKSILBERACETAT

Sorbinsäure

Vorkommen:


Die Substanz ist ein häufig verwendeter Konservierungsstoff, der auch derzeitig durch die EG-Nummer E 200 deklariert sein kann. Einsatzbereiche sind


Lebensmittel zum Einnehmen und zur Anwendung auf der Haut

Arzneimittel zum Einnehmen und zur Anwendung auf der Haut, Kosmetika aller Art,

im industriellen Bereich als Zusatz zu trocknenden Ölen zur Erhöhung der Trocknungsfähigkeit und zu Alkydharzen zur Glanzerhöhung


Hinweise:


Sofern auf Produkten Inhaltsstoffe aufgeführt sind, kann die Substanz auch unter dem Namen Sorbic Acid angegeben sein (CTFA-Bezeichnung).

Nicht alle der Aufgeführten Vorkommen sind für Sie wichtig. Fragen Sie Ihren Arzt!


SORBINSÄURE



Thiomersal

Vorkommen:


Die Substanz wird als Konservierungsmittel eingesetzt in


Arzneimittel wie Augentropfen, Augensalben und Nasensprays

Hautdesinfektionsmitteln, Injektionslösungen, Impfstoffen

Kosmetika

Nur in Mitteln zum Schminken und Abschminken der Augen

Reinigungs- und Aufbewahrungslösungen für Kontaktlinsen


Gruppenallergie:


mit anderen Quecksilber-Verbindungen


THIOMERSAL

Hausstaubmilben scheiden das 200 fache ihres Körpergewichtes an Kot aus.




Die Hausstaubmilbenkonzentration

kann man zu Hause selber testen:


Ventia Rapid Allergen Test (RT-DM-1) für ca. 29,95 €


Dräger Bio-Check Allergen Control


Acarex Test







Es gibt auch nützliche Milben:


Milbenkäse


Raubmilben

Modernes Asthmamanagement geht auch ohne i Phone!

Adrenalin Autoinjektoren müssen bei Anaphylaxie und Schockgefahr richtig angewendet werden!

ALLERGIEWARNUNG

"Eichhörnchen können Spuren von Nüssen enthalten!"  ;-)